{"id":1341,"date":"2020-03-08T14:05:01","date_gmt":"2020-03-08T14:05:01","guid":{"rendered":"https:\/\/nmd.kohler.world\/?page_id=1341"},"modified":"2020-03-10T22:30:57","modified_gmt":"2020-03-10T22:30:57","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nmd.uska.ch\/index.php\/home\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><script type=\"text\/javascript\">\r\n Timeline_ajax_url=\"https:\/\/nmd.uska.ch\/timeline\/timeline_ajax\/simile-ajax-api.js\";\r\n Timeline_urlPrefix='https:\/\/nmd.uska.ch\/timeline\/timeline_js\/';\r\n Timeline_parameters='bundle=true';\r\n<\/script>\r\n<script src=\"https:\/\/nmd.uska.ch\/timeline\/timeline_js\/timeline-api.js\" type=\"text\/javascript\">\r\n<\/script>\r\n<script type=\"text\/javascript\">\r\nvar tl;\r\nfunction onLoad() {\r\n  var eventSource = new Timeline.DefaultEventSource();\r\n  var theme1 = Timeline.ClassicTheme.create();\r\n  theme1.autoWidth = false;\r\n  theme1.timeline_start = new Date(Date.UTC(1934, 0, 1));\r\n  theme1.timeline_stop  = new Date(Date.UTC(2019, 0, 1));\r\n  var bandInfos = [\r\n    Timeline.createBandInfo({\r\n        eventSource:    eventSource,\r\n        date:           \"Jun 28 2017 00:00:00 GMT\",\r\n        end:            \"Dec 31 2020 23:59:59 GMT\",\r\n        theme:         theme1,\r\n        width:          \"75%\", \r\n        intervalUnit:   Timeline.DateTime.YEAR, \r\n        intervalPixels: 100\r\n    }),\r\n    Timeline.createBandInfo({\r\n        overview:         true,\r\n        eventSource:    eventSource,\r\n        date:           \"Jun 28 2017 00:00:00 GMT\",\r\n        width:          \"25%\",\r\n        intervalUnit:   Timeline.DateTime.DECADE, \r\n        intervalPixels: 100\r\n    })\r\n  ];\r\n  bandInfos[1].syncWith = 0;\r\n  bandInfos[1].highlight = true;\r\n  tl = Timeline.create(document.getElementById(\"my-timeline\"), bandInfos);\r\n  Timeline.loadJSON('\/timeline\/nmd.jsp', function(json, url) { eventSource.loadJSON(json, url); });\r\n}\r\nvar resizeTimerID = null;\r\nfunction onResize() {\r\n    if (resizeTimerID == null) {\r\n        resizeTimerID = window.setTimeout(function() {\r\n            resizeTimerID = null;\r\n            tl.layout();\r\n        }, 500);\r\n    }\r\n}\r\n<\/script>\r\n<script type=\"text\/javascript\">onLoad();<\/script><\/p>\n<h2>Entstehung des NMD<\/h2>\n<p>Der zweite Herbstfieldday, wie er damals genannt wurde, stammt eigentlich vom Field-Day ab. Er wurde1935 von HB9T, dem damaligen KW-Verkehrsleiter, ins Leben gerufen und zum ersten Mal National Mountain-Day genannt. Bei der Contestank\u00fcndigung in jenem Old Man hiess es damals in Klammern auch (Nationaler Bergtag). Als Regeln galten: Datum, 22. September von 06-12 HBT, Gesamtgewicht 12 kg, Mindesth\u00f6he 1000 m.\u00fc.M. Mehrere Operateure erlaubt! Alle B\u00e4nder erlaubt!<\/p>\n<h2>Dreissigerjahre<\/h2>\n<p>Man rang um die Form und Art des NMDs, das Reglement wurde j\u00e4hrlich ver\u00e4ndert. Die Ger\u00e4te mussten selbst gebaut werden. Die bevorstehende Kriegszeit \u00fcbertrug sich auch auf den NMD. Deshalb flossen wohl die Telegramm\u00fcbermittlung, sowie die Regel, die letzten H\u00f6henmeter zu Fuss zur\u00fcckzulegen, als Disziplin in Reglement ein. Die Station musste selbst getragen werden. Operateure, die meist schon samstags unterwegs waren, trafen sich am selben Abend auf 80m zu vereinbarten Zeiten, um ihre Ger\u00e4te zu testen. 1936 gab es drei Gewichtskatogerien; im folgenden Jahr waren es noch deren zwei. Stationen, die von SAC-H\u00fctten aus betrieben wurden, bekamen 20 % Bonuspunkte. 1938 gab es zum ersten Mal drei Stationen, die mit gleich vielen QSO und Punktzahlen das gleiche Ergebnis erzielten. Dies war bei den wenigen Teilnehmern nicht weiter verwunderlich. Schon damals bestimmten die H\u00f6henmeterunterschiede den Sieger. Dieser wurde mit einem Becher der Schweizerischen Radio-Gesellschaft, SRG, belohnt.<\/p>\n<h2>Vierziger- und F\u00fcnfzigerjahre<\/h2>\n<p>Es wurde weiterhin meist mit Audions als Empf\u00e4nger und mit oft quarzgesteuerten R\u00f6hrensendern mit Leistungen um die 3 W gearbeitet. Es galt, als QTC das QTH und dessen H\u00f6he \u00fcber Meer zu \u00fcbermitteln. Erst 1950 musste man den QTC-Inhalt nach jedem QSO wechseln. Fehlerhafte QTC wurden mit halber Punktezahl bewertet. 1951 gab es zum ersten Mal zwei Superhets am NMD. 1954 wurde die Gewichtslimite von 6kg auf 8 kg erh\u00f6ht. (f\u00fcr ein Jahr!). HB9CM nahm mit den heute noch bekannten R\u00f6hren des Typs 807 in Gegentaktschaltung teil. Er erreichte damit eine Leistung von 30 W Input, was zu jener Zeit sehr viel war. Der Sieg war ihm sicher; seine Protestaktion gegen die Gewichtserh\u00f6hung gelungen. Ende der F\u00fcnfzigerjahre hielten die ersten Transistoren Einzug in die NMD-Ger\u00e4te. Zuerst wurden die NF-Verst\u00e4rker und in den Folgejahren auch die HF-Baugruppen damit best\u00fcckt. Das Reglement und die Punktbewertung im Jahre 1959 wurden stark durch dieses neue Bauelement und dessen Technik beeinflusst. Am NMD-Contest gab es Multiplikatoren in Abh\u00e4ngigkeit der Schaltungsauslegung!<\/p>\n<h2>Sechzigerjahre<\/h2>\n<p>1960 wurde die minimale H\u00f6he am NMD von 1000 m auf 850 m herunter gesetzt. Trotz des Einflusses von Halbleitern dominierten in den folgenden beiden Jahren noch der Z\u00fcrcher bzw. Zuger Peiler und Sender von HB9HT, HB9MD. Empf\u00e4nger und Sender waren noch mit R\u00f6hren best\u00fcckt. Ab 1964 wurden die HB1xx Rufzeichen f\u00fcr portable Stationen schweizerischer Kurzwellenamateure durch das Rufzeichenzusatz \/P ersetzt. Zu dieser Zeit verlor sich auch die Regel \u00fcber die Halbierung der Punktzahlen bei unvollst\u00e4ndig aufgenommen QTC. Die halbleiterbest\u00fcckten Ger\u00e4te bekamen zunehmend Oberhand. Mitte dieser Dekade begannen die Sequenzen der Seriensieger am Mountain-Day, den so genannten Mountain-Day-K\u00f6nigen. Mitten in dieser Dekade sank die Teilnehmerzahl auf einen Tiefststand.<\/p>\n<h2>Siebzigerjahre<\/h2>\n<p>Die Vorschrift, wonach nur Selbstbauger\u00e4te zu verwenden seien, verschwindet in dieser Zeit aus unbekannten Gr\u00fcnden aus dem Reglement. 1974 wird die minimale Standorth\u00f6he von 850 m auf 800 m gesenkt. Die OG Bern soll dazu wesentlich beigetragen haben, damit sie ihre Hausberge besser nutzen konnte. Es gibt nur noch Halbleiterger\u00e4te. Erste kommerzielle Ger\u00e4te, wie Ten Tec 2 und Argonaut 509 sind am NMD zu finden. Die Ausgangsleistungen der Elite am NMD nehmen st\u00e4ndig zu. 1978 werden von HB9SF f\u00fcnf Goldvreneli f\u00fcr die leichteste, selbstgebaute NMD-Station gestiftet. HB9RM gewinnt diesen Preis am NMD 1979 mit einer Station von total 449 g. Mit diesem Gewicht setzt er einen hohen Standard f\u00fcr den 1980 noch einmal ausgeschriebenen Goldvreneli-Spezialpreis und f\u00fcr k\u00fcnftige Gewichtsrekorde. 1980 gewinnt das Team HB9ABO\/HB9BKT diesen Goldvrenelipreis bei einem Gesamtgewicht der Station von nur 300 g. HB9BQA liegt mit 386 g sehr nahe beim Spitzenwert. Gem\u00e4ss der Wettbewerbsausschreibung haben beide Teilnehmer ihre Ger\u00e4te im Old Man beschrieben und bei der OG Bern vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<h2>Achtziger- und Neunzigerjahre<\/h2>\n<p>Das NMD-Reglement ist stabil geworden. \u00dcber Jahre sind kaum noch \u00c4nderungen festzustellen. Des \u00d6fteren wird indessen \u00fcber die maximale Gewichtslimite diskutiert. Die Seriensieger am Mountain-Day bleiben bestehen. Die Elite erreicht gr\u00f6ssere Ausgangsleistungen und macht die Spitzenr\u00e4nge unter sich aus. Die Sieger bleiben \u00fcber Jahre an ihren Standorten. QRP-Ger\u00e4te werden dank der vielen guten Baus\u00e4tze popul\u00e4r. Auch einige kommerzielle QRP-Ger\u00e4te erf\u00fcllen die NMD-Bedingungen und helfen damit, die Teilnehmerzahl zu erh\u00f6hen. 1998 wurden zwei Ranglisten am NMD erstellt. Damit sollte dem Gewicht einer NMD-Station besser Rechnung getragen werden. Nach dieser Gewichtsformel gewann HB9BXE mit der leichtesten je am Mountain Day gebauten Station von total 125 g. Eine solche zweite Rangliste war ein gute Variante, weil sie es vermied, eine eigene neue Katogerie zu schaffen. Die Rangliste des NMD nach unterschiedlichsten Kriterien zu darzustellen, sie nach Gewichts- oder Leistungsklassen auszuzeichnen, sollte heute eigentlich kein Problem mehr sein. 1999 erreicht der Mountain-Day seinen absoluten H\u00f6hepunkt und stellt Rekorde bei der Teilnehmerzahl, der h\u00f6chsten Anzahl NMD-QSO, aber auch bei der h\u00f6chsten je erreichten Punktzahl auf. 1999 findet an der QRP-Party in Davos ein k\u00fcrzeres NMD-Treffen statt. Ein erstes NMD Teilnehmertreffen fand in Kloten statt, es wurde von der Flughafenrunde (FHR) organisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entstehung des NMD Der zweite Herbstfieldday, wie er damals genannt wurde, stammt eigentlich vom Field-Day ab. 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